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Sonntag, 5. Januar 2014

übers steinerollen oder: onkel ernest legt den finger auf die wunde...


"How can anyone think that you can neglect and despise, or have contempt for craftmanship, however feigned the contempt may be, and then expect it to be at the service of your hands when you must have it. There is no substitute for it, Thomas Hudson thought. There is no substitute for talent either and you don't have to keep them in a chalice. The one is inside you. It is in your heart and in your head and in every part of you. So is the other, he thought. It is not just a set of tools that you have learned to work with."

(ernest hemingway, islands in the stream)

wohl dem, der noch ein 'handwerk' betreibt. oder hat jedes streben sein 'handwerk', seine erlernbare und trainierbare basis? wann darf man aufhören täglich an sich zu pfeilen und trotzdem noch erwarten, seinen ansprüchen gewachsen zu sein, zu produzieren, etwas gelingen zu lassen?
ich habe mich immer gefragt, wie wohl das verhältnis von talent und fleiß beim erreichen eines anspruchsvollen zieles sei. ohne talent geht gar nichts, oder wenig, soviel schien mir klar, doch ab wann ermöglicht der fleiß, die stetige arbeit, das ewige rollen des steines wirklich den eintritt in das nächste level, den höheren grad der perfektion? wann, auf der anderen seite, verhindert zu viel rollen, zu viel wägen das entstehen des werkes oder der handlung und ist damit kontraproduktiv? wo die rechte ballance??
ich suche weiter nach der handwerklichen basis meines tuns und meines lebens, um daran zu pfeilen, und bis ich die genauer definiert und gefunden habe, verweise ich auf eine andere art des steinerollens, nämlich die "jubilee street" hinauf:





Donnerstag, 12. Dezember 2013

Donnerstag, 8. August 2013

the devil's water


They say the devil's water
It ain't so sweet
You dont have to drink right now
But you can dip your feet
Every once in a little while...


Dienstag, 21. Mai 2013

Mittwoch, 25. Januar 2012

Hallelujah

the old man himself...


Samstag, 5. November 2011

feelin' robbed...


ein wolkiger, kühler himmel hängt über stanford. hier ist man dergleichen nicht gewohnt. die stimmung rauscht bei gefühlter kälte und sonnenschein-entzug nahezu instantly gewaltig in die tiefe und der blues stellt sich ein. ich verkrieche mich geistig in einer provisorischen wellblechhütte und blicke auf schaukelnde blätter und äste vor der tür. 

der ausspruch eines bekannten klappert mir dabei durchs gehirn. in offener und ungespielter empörung sagte er damals: 'everytime it rains in california i feel robbed'. und recht hat er, beraubt fühl ich mich, denn es gehört sich nicht, dass es hier kalt ist. abgeschafft werden sollten dergleichen tage oder aber ins alte europa verschickt... ;-)

was bleibt mir da für den rest des tages als zu sinieren oder aber mit herrn cave selbstvergessen eine tasse tee zu schlürfen:





Samstag, 8. Oktober 2011

Samstag, 10. September 2011

the thrill is gone ...


the thrill is gone ...   or: have you got time for the blues?





Sonntag, 17. Juli 2011

in your room ...

Freitag, 25. Februar 2011

nachtflug - voonocturno


neste canto meu, tens um mundo que é só teu...



Montag, 7. Februar 2011

amazing...


wow, da is mir was begegnet!!!

now really for inge:





falls das video nicht läuft, dann vielleicht hier.

this is not america ...






encore für inge ...

Freitag, 31. Dezember 2010

Dienstag, 21. Dezember 2010

the stink of human sin ...


Christina the Astonishing


Christina the Astonishing 
Lived a long time ago
She was stricken with a seizure
At the age of twenty-two
They took her body in a coffin
To a tiny church in Liege
Where she sprang up from the coffin
Just after the Agnus Dei
She soared up to the rafters
Perched on a beam up there
Cried "The stink of human sin
Is more than I can bear"
And I cried oh, oh, oh...

Christina the Astonishing
Was the most astonishing of all
She prayed balanced on a hurdle
Or curled up into a ball
She fled to remote places
Climbed towers and trees and walls
To escape the stench of human corruption
Into an oven she did crawl 
And I cried oh, oh, oh...

O Christina the Astonishing
Behaved in a terrifying way
She would run wildly through the streets
Jump in the river and swim away
O Christina the Astonishing
Behaved in terrifying manner
Died at the age of seventy-four
In the convent of St Anna
And I cried oh, oh, oh...
 

(nick cave, christina the astonishing)

 




Montag, 1. November 2010

Sonntag, 12. September 2010

westwärts 2


wieder
weiter westwärts...

über wasser, land, geplatzte gasleitungen
und umringt von britischen boulevardzeilen
die den sittenverfall an der escort-affäre "rooney" festmachen:
junge mittelklasse-mädels geben sich für geld und aufmerksamkeit
der fussballelite und ihrem schweinsgesichtigen mittelstürmer hin.
interviews und abbite der eltern, freunde und politiker empört
angeblich beschämt fragt sich das schwarze weiss der öffentlichen meinung
ob so die verehrte nation noch bestehen kann.

zwischen den endlosen stunden verschieben die zeitzonen und die welten
etwas legt sich ab, was doch nie hinter sich zu lassen ist und
eine neue brille steht mir gut.
weder zeit für lamentieren noch für euphorie
weiterstolpern
später interpretiert man vielleicht es könnte ein weg gewesen sein...





Sonntag, 27. Dezember 2009

where have all those flowers gone? ...


where have all those flowers gone?
long time passin'
i keep on asking...

(beinahe massive attack)





Sonntag, 20. September 2009

mariza


somebody asked me, why portugal

an answer





Freitag, 14. August 2009

when it all turns wrong ...


when it all turns wrong
there's no fault but mine

(sky and sand, ickarus)




Dienstag, 28. April 2009

the early bird...


weil der frühling so lustig ist, hier meinen lieblingscartoon: