Freitag, 14. Oktober 2011

alma / die seele


alma

qualquer um tem seus íntimos pântanos, sim, pântanos adormecidos. É preciso não despertá-los. Mas certo acontecimentos acordam a lama do seu negro sono. Quando isso acontece a alma começa a exalar o tifo, a malária, e a paisagem apodrece.

die seele

ein jeder von uns hat seine geheimen moore, ja, seine schlafenden sümpfe. Und man soll sie ja nicht wecken. gewisse geschehnisse aber rütteln den schlamm auf aus seiner schwarzen selbstvergessenheit. wenn das passiert fängt die seele an thyphus und malaria auszudünsten und ihre umgebung verwest.

(nelson rodrigues)



Samstag, 8. Oktober 2011

der letzte ausweg oder: a minha alma canta...





hey, brother, take another sip...


to "booze my heart quiet" as beckett put it
another american beer with its fruity, so disturbing taste
won't do the work
lost in a wasteland
what does matter?
IPA india pale ale ist was ich in mich hineinschütte
und ich bin wahrlich nicht stolz darauf

vielleicht ist stolz etwas, das man sich erst ab einem bestimmten
verkommenheits- oder verkrustungsgrad leisten kann
jeden tag, jedoch, verzehre ich mich danach und kippe nach...
möge die welt ein ort der eintracht und des friedens werden
der menschlichen verständigungs, des glaubens an das gute und gerechte
oder mögen die jungs hier einfach besseren alk machen...


Dienstag, 27. September 2011

Die Postmoderne ist tot ...


habe ich gelesen auf dem Flug. Ihr Untergang das Aufkommen des Internets. Dieses habe nämlich, so hieß es, die in der Kunst und in der Theorie abstrakt dargestellte / vorgestellte Situation materialisiert. Die eklektizistische Verfügbarkeit der verschiedensten Inhalte nun Realität, das Zusammenmixen dessen was, oder was nicht zusammen gehört allgegenwärtige Praxis und das Verschwinden jeden Glaubens an eine Substanz hinter den Bildern unser aller (täglich) Brot. Das Netz habe diese Kunst, diesen Ansatz, diesen Stoß obsolet gemacht, indem sie ihn verwirklichte. Die Postmoderne ist tot, denn wir leben sie alle – es lebe die Postmoderne!

Samstag, 10. September 2011

the thrill is gone ...


the thrill is gone ...   or: have you got time for the blues?





Sonntag, 17. Juli 2011

in your room ...

Dienstag, 17. Mai 2011

SB


"He lay lapped in a beatitude of indolence that was smoother than oil and softer than a pumpkin, dead to the dark pangs of the sons of Adam, asking nothing of the insubordinate mind. He moved with the shades of the dead and the dead-born and the unborn and the never-to-be-born, in a Limbo purged of desire... If that is what is meant by going back into one's heart, could anything be better, in this world or the next? The mind, dim and hushed like a sick-room, like a chapelle ardente, thronged with shades; the mind at last its own asylum, disinterested, indifferent, its miserable erethisms and discriminations and futile sallies suppressed; the mind suddenly reprieved, ceasing to be an annex of the restless body, the glare of understanding switched off."

(Samuel Beckett, Dream of Fair to Middling Women)